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Friemersheim  

 

 
 
» Geschichte :


Friemersheim ist ein Stadtteil von Duisburg im Stadtbezirk Rheinhausen .
Der Stadtteil hat 12 873 Einwohner (Stand:31. Dezember 2008).
Telefonvorwahl: 02065, Postleitzahl: 47229

Friemersheim gehört zu den ältesten Ansiedlungen der ehemaligen Grafschaft Moers . Schon Karl der Große soll hier einen Reichstag abgehalten haben und zu Beginn des 9. Jahrhunderts schenkte er große Ländereien, einschließlich Friemersheim und Asterlagen, dem Kloster Werden. Friemersheim blieb bis Ende des 19. Jahrhunderts bäuerlich strukturiert und wuchs nur sehr langsam.

Das Rheinhauser Stadtwappen ist das das früheren freiherrlichen Geschlechts von Vrymersheim. Dem Löwen wurde der Eimer aus dem Kirchensiegel von Hochemmerich in die Pranken gegeben.Ende des 14. Jahrhunderts fiel die "Herrlichkeit Friemersheim" an die Grafschaft Moers.

Friemersheim selber hat keinen Eimer im Wappen. Zudem entwarf der Künstler Joachim Schulze 2 weitere Wappen.




Friemersheimer Wappen



Das allererste Wappen
aus Friemersheim




Rheinhausener Wappen

 


Urheberrrecht J. Schulze
Anläßlich der 1200 - Jahresfeier kreierte J. Schulze dann dieses Wappen.
Im 'F' führte er die verschiedenen Sehenswürdigkeiten von Friemersheim auf,
wie z.B. die Dorfkirche, den Werthschen Hof, die Mühle und das alte Lehrerhaus.

Durch den Zuzug Tausender Menschen nach dem Bau des Krupp'schen Hüttenwerks
um 1900 veränderte sich nicht nur die traditionelle Lebensart, sondern auch die Landschaft. Ein neues Wohn- und Geschäftszentrum entstand neben dem gewachsenen Dorfkern.

Aus heutiger Sicht glücklichen Umständen ist es zu verdanken, dass das als Gesamtbereich unter Denkmalsatzung gestellte "Dorf Friemersheim" weitgehend ursprünglich erhalten blieb und seinen Charakter bewahren konnte. Hierzu zählen vornehmlich die Dorfkirche (urkundlich auf das Jahr 1147 zurückgeführt) und das alte Schulhaus aus dem Jahre 1800. Stattliche alte Bauerngehöfte wertvoller Baumbestand und die nahegelegene, naturgeschützte "Rheinaue", mit kilometerlangen, gepflegten Rad- und Wanderwegen machen Friemersheim heute zu einem beliebten Freizeit und Erholungsgebiet.

1923 wurden die rivalisierenden Bürgermeistereien Hochemmerich und Friemersheim zur Landgemeinde Rheinhausen zusammen geschlossen, der 1934 Stadtrechte verliehen wurden. Rheinhausen entwickelte sich in dem 1857 geschaffenen Kreis Moers zur stärksten wirtschaftlichen Kraft mit ca. 70 000 Einwohnern. Durch die 1975 vollzogene kommunale Neuordnung wurde Rheinhausen zum Vorort der Montanstadt Duisburg. In der Folge verlor Rheinhausen – auch im Zug des Niederganges des Hüttenwerkes – an wirtschaftlicher Strahlkraft. In den letzten Jahren wurde der Duisburger Westen mit Rheinhausen und Rumeln-Kaldenhausen zu einem der wenigen wachsenden Teile Duisburgs, da an der Peripherie zahlreiche Neubaugebiete entstanden.

In Friemersheim stand diesem Trend die weitestgehend geschlossene Bebauung entgegen. Auf dem ehemaligen Hüttenwerksgelände sowie dem früheren Güterbahnhof Hohenbudberg (Nahe der ehemaligen Eisenbahnsiedlung) wurden indes neue Gewerbeflächen ausgewiesen, die sich gut zu entwickeln begonnen haben. (Wikipedia)

Friemersheim hat außerdem einen fast vollständig erhaltenen alten Dorfkern,
einer der schönsten Flecken Erde in der gesamten Region.

» Villenkolonie Bliersheim

Die Villenkolonie Bliersheim ist ebenfalls hier zu finden. Erbaut 1903 bis 1906 im Landhaus - Stil von dem Architekten A. Schmohl, wurden die restlichen neun der siebzehn Häuser 1988 unter Denkmalschutz gestellt.
Nähere Informationen und Bilder finden Sie unter dem nachfolgendem Link :

» Sehenswürdigkeiten :

» Rheinaue
» Lehrerhaus
» Dorfkirche
» Werthschen Hof
» Kruppsee

» Das Friemersheim-Lied
gesungen nach der Melodie des Kufsteinliedes:

Hier ist meine Heimat,am Niederrhein
das Dörfchen Friemersheim
hier lebt es sich fein.
Zwischen Stahl- und Chemiewerk und Vater Rhein
liegt unsere Heimat unser Friemersheim,
liegt unsere Heimat unser Friemersheim.

Refrain:
Daß man uns Duisburg einverleibt
das schmerzt uns noch immer sehr
weil nun unsere Kassen leer.
Doch nehmen wir es nicht so schwer.
Ein echter Friemersheimer bleibt ein
Kind hier vom Niederrhein.
Nur hier kann er glücklich sein, in Friemersheim.

Ist's auch nicht ganz ruhig, die Luft nicht ganz rein
und auch nicht ganz sauber der Vater Rhein
für uns gibt`s kein Dörfchen, wo's schöner kann sein
als in unserer Heimat, hier in Friemersheim
in unserer Heimat, hier in Friemersheim.

Refrain:
Daß man uns in Duisburg.........

( Urheber: Rolf Monreal, Festausschuss des KAV Friemersheim, 1980 )


» Literatur :

  • Sefzig, Klaus (Texte) / Hans-Ulrich Kreß (Fotos): "Bildband Rheinhausen, mit englischen und türkischen Texten".
    Herausgeber: Linda Broszeit 2004 (Bücherinsel), ISBN 3-934572-82-0

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  • Sefzig, Klaus: Frenzen - eine Familien- und Hofchronik, 2002. Einzusehen im Stadtarchiv Duisburg. Hier eine Leseprobe:

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  • Eßer, Aleta /de Jong, Klaus: Rheinhausen in alten Bildern, Band 1,1978, ISBN 3-88265-020-6
    dies.: Rheinhausen in alten Bildern, Band 2, (1980 ?)
  • ders.: Meine Heimatstadt Rheinhausen in Bildern, Einst und Heute (Band 1 und 2)
  • Meyer, Friedrich Albert: Rheinhausen am Niederrhein im geschichtlichen Werden; Ein Haus- und Handbuch für den Rheinhauser Raum; Schriftenreihe der Stadt Rheinhausen, Band 1, 1956
  • ders.: Die Landnahme der Industrie im Rheinhauser Raum; Schriftenreihe der Stadt Rheinhausen, Band 3, 1965
  • ders.: Von der Ruhr über den Rhein. Rheinhausens Schwerindustrie Schriftenreihe der Stadt Rheinhausen, Band 4, 1966
  • Wislinghoff, Erich: Der Raum von Friemersheim, Rheinhausen 1961

Literatur über Rheinhausen ist erhältlich über die Buchhandlung Bücherinsel,
47226 Duisburg, Fr.-Alfred-Straße 93, http://www.buecherinsel.com


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